Julian Barnes "Vom Ende einer Geschichte"

Vom En­de ei­ner Ge­schich­te

von Ju­li­an Bar­nes

Preis­trä­ger des Man Boo­ker Pri­ze 2011

Wie si­cher ist Er­in­ne­rung, wie un­ve­r­än­der­lich die ei­ge­ne Ver­gan­gen­heit? To­ny Webs­ter muss ler­nen, dass Ge­scheh­nis­se, die lan­ge zu­rück­lie­gen und von de­nen er glaub­te, sie nie mehr hin­ter­fra­gen zu müs­sen, ganz an­ders ge­we­sen sein könn­ten.
Als Adri­an Finn in die Klas­se von To­ny Webs­ter kommt, sch­lie­ßen die bei­den Jun­gen sch­nell Freund­schaft. Sex und Bücher sind die Haupt­the­men, mit de­nen sie sich be­fas­sen, und To­ny hat das Ge­fühl, dass Adri­an in al­lem et­was klü­ger ist als er. Auch spä­ter, nach der Schul­zeit, blei­ben sie in Kon­takt. Bis die Freund­schaft ein jäh­es En­de fin­det.
Vier­zig Jah­re spä­ter, To­ny hat ei­ne Ehe, ei­ne güt­li­che Tren­nung und ei­ne Be­rufs­kar­rie­re hin­ter sich, ist er mit sich im Rei­nen. Doch der Brief ei­ner An­walts­kanz­lei, ver­bun­den mit ei­ner Erb­schaft, er­we­cken plötz­lich Zwei­fel an den ver­meint­lich si­che­ren Tat­sa­chen der ei­ge­nen Ju­gend. Je mehr To­ny er­fährt, des­to un­si­che­rer scheint das Er­leb­te und des­to un­ab­seh­ba­rer die Kon­se­qu­en­zen für sei­ne Zu­kunft.
Ein Text mit un­glaub­li­chen Wen­dun­gen, der den Le­ser auf ei­ne atem­lo­se Ach­ter­bahn­fahrt der Spe­ku­la­tio­nen mit­nimmt.

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Pro­dukt­da­ten

Vom En­de ei­ner Ge­schich­te

Ju­li­an Bar­nes

Kie­pen­heu­er & Witsch

2011

978-3-462-04433-1

Hard­co­ver

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