Edmund De Waal "Der Hase mit den Bernsteinaugen"

Der Ha­se mit den Bern­steinau­gen

Das ver­bor­ge­ne Er­be der Fa­mi­lie Eph­rus­si

von Ed­mund De Waal

264 Net­s­u­ke, Mi­nia­tur-Schnit­ze­rei­en aus Holz und El­fen­bein aus Ja­pan, lie­gen in der Vi­tri­ne des bri­ti­schen Ke­ra­mik­künst­lers Ed­mund de Waal, Nach­kom­me der jü­di­schen Fa­mi­lie Eph­rus­si. Wie sie dort­hin ge­lang­ten, er­zählt de Waal in ei­nem Er­in­ne­rungs­buch, das vom Pa­ris der Bel­le Épo­que ins Wi­en des Fin de siè­c­le führt und vom To­kio der 1950er Jah­re über Odes­sa nach Lon­don. Die Eph­rus­si, einst an Reich­tum und Ein­fluss den Roth­schilds eben­bür­tig, er­leb­ten mit dem An­schluss 1938 den Nie­der­gang - ihr ge­sam­tes Ver­mö­gen wur­de ari­siert. Ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Fa­mi­li­en­ge­schich­te, ei­ne Wun­der­kam­mer, ei­ne bril­lant ge­schrie­be­ne Er­kun­dung über Be­sitz und Ver­lust, über das Le­ben der Din­ge und die Fort­dau­er der Er­in­ne­rung.

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Der Ha­se mit den Bern­steinau­gen

Ed­mund De Waal

Zsol­nay

2011

978-3-552-05556-8

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