All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGBs) der NATURA - Buch­hand­lung

All­ge­mei­ne Lie­fer- und Ver­kaufs­be­din­gun­gen für den Ver­trieb von Büchern und sons­ti­gen Pro­duk­ten im In­ter­net ("All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen")

§1 Ver­trags­ab­schluss, Rück­tritt

Der Kauf­ver­trag kommt da­durch zu­stan­de, dass der Käu­fer durch Maus­klick auf "Zah­lungspf­lich­tig be­s­tel­len" dem Ver­käu­fer ein An­ge­bot auf Ab­schluss ei­nes Kauf­ver­tra­ges un­ter­b­rei­tet, wel­ches der Ver­käu­fer durch Zu­sen­dung der Wa­re an­nimmt. Der Ver­käu­fer wird das An­ge­bot des Käu­fers inn­er­halb von 2 Ta­gen an­neh­men. Der Ver­käu­fer be­hält sich die An­nah­me je­doch ins­be­son­de­re dann vor,

  • wenn sich für den Ver­käu­fer aus den An­ga­ben des Käu­fers der be­grün­de­te Ver­dacht er­gibt, dass der Käu­fer sei­ne ver­trag­li­chen Verpf­lich­tun­gen nicht ord­nungs­ge­mäß er­fül­len wird.
  • wenn sich aus nicht ver­trags­ge­t­reu­em Ver­hal­ten des Käu­fers bei der Ab­wick­lung ei­nes an­de­ren Kauf­ver­tra­ges mit dem Ver­käu­fer er­gibt, dass der Käu­fer sei­ne ver­trag­li­chen Verpf­lich­tun­gen nicht ord­nungs­ge­mäß er­fül­len wird.
  • wenn auf der Web­si­te Sch­reib- oder Druck­feh­ler ent­hal­ten sind, die Grund­la­ge des An­ge­bo­tes des Käu­fers ge­wor­den sind.

Wi­der­rufs­be­leh­rung:

Sie kön­nen Ih­re Ver­trag­s­er­klär­ung inn­er­halb von 14 Ta­gen oh­ne An­ga­be von Grün­den in Text­form (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder - wenn Ih­nen die Sa­che vor Fri­st­ablauf über­las­sen wird - durch Rück­sen­dung der Sa­che wi­der­ru­fen. Die Frist be­ginnt nach Er­halt die­ser Be­leh­rung in Text­form, je­doch nicht vor Ein­gang der Wa­re beim Emp­fän­ger (bei der wie­der­keh­ren­den Lie­fe­rung gleich­ar­ti­ger Wa­ren nicht vor Ein­gang der ers­ten Teil­lie­fe­rung) und auch nicht vor Er­fül­lung un­se­rer In­for­ma­ti­onspf­lich­ten ge­mäß Ar­ti­kel 246 § 2 in Ver­bin­dung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB so­wie un­se­ren Pf­lich­ten ge­mäß § 312e Abs. 1 Satz 1 BGB in Ver­bin­dung mit Ar­ti­kel 246 § 3 EGBGB. Zur Wah­rung der Wi­der­rufs­frist ge­nügt die recht­zei­ti­ge Ab­sen­dung des Wi­der­rufs oder der Sa­che. Der Wi­der­ruf ist zu rich­ten an:

    NATURA-Buch­hand­lung
    am Rat­haus­Markt
    Inh. Hol­ger Mehl­hardt e.K.
    Adolf-Grim­me-Ring 12
    14532 Klein­mach­now

    Tel. 033203-22468
    Fax 033203-78490
    E-Mail: in­fo@­na­tu­ra-buch­hand­lung.de

Wi­der­rufs­fol­gen

Im Fal­le ei­nes wirk­sa­men Wi­der­rufs sind die bei­der­seits emp­fan­ge­nen Leis­tun­gen zu­rück­zu­ge­wäh­ren und ggf. ge­zo­ge­ne Nut­zun­gen (z. B. Zin­sen) her­aus­zu­ge­ben. Kön­nen Sie uns die emp­fan­ge­ne Leis­tung ganz oder teil­wei­se nicht oder nur in ver­sch­lech­ter­tem Zu­stand zu­rück­ge­wäh­ren, müs­sen Sie uns in­so­weit ggf. Wer­ter­satz leis­ten. Bei der Über­las­sung von Sa­chen gilt dies nicht, wenn die Ver­sch­lech­te­rung der Sa­che aus­sch­ließ­lich auf de­ren Prü­fung - wie sie Ih­nen et­wa im La­den­ge­schäft mög­lich ge­we­sen wä­re - zu­rück­zu­füh­ren ist. Im Üb­ri­gen kön­nen Sie die Pf­licht zum Wer­ter­satz für ei­ne durch die be­stim­mungs­ge­mä­ße In­ge­brauch­nah­me der Sa­che ent­stan­de­ne Ver­sch­lech­te­rung ver­mei­den, in­dem Sie die Sa­che nicht wie Ihr Ei­gen­tum in Ge­brauch neh­men und al­les un­ter­las­sen, was de­ren Wert be­ein­träch­tigt. Pa­ket­ver­sand­fähi­ge Sa­chen sind auf un­se­re Ge­fahr zu­rück­zu­sen­den. Sie ha­ben die Kos­ten der Rück­sen­dung zu tra­gen, wenn die ge­lie­fer­te Wa­re der be­s­tell­ten ent­spricht und wenn der Preis der zu­rück­zu­sen­den­den Sa­che ei­nen Be­trag von 40 Eu­ro nicht über­s­teigt oder wenn Sie bei ei­nem höhe­ren Preis der Sa­che zum Zeit­punkt des Wi­der­rufs noch nicht die Ge­gen­leis­tung oder ei­ne ver­trag­lich ve­r­ein­bar­te Teil­zah­lung er­bracht ha­ben. An­dern­falls ist ei­ne Rück­sen­dung für Sie kos­ten­f­rei. Nicht pa­ket­ver­sand­fähi­ge Sa­chen wer­den bei Ih­nen ab­ge­holt. Verpf­lich­tun­gen zur Er­stat­tung von Zah­lun­gen müs­sen inn­er­halb von 30 Ta­gen er­füllt wer­den. Die Frist be­ginnt für Sie mit der Ab­sen­dung der Sa­che oder der Wi­der­ruf­s­er­klär­ung, für uns mit de­ren Emp­fang.

En­de der Wi­der­rufs­be­leh­rung

§2 Ver­trag­li­che Re­ge­lung be­züg­lich der Rück­sen­de­kos­ten bei Wi­der­ruf

Soll­ten Sie von Ih­rem Wi­der­rufs­recht Ge­brauch ma­chen, so gilt im Ein­klang mit § 357 Abs. 2 BGB fol­gen­de Ve­r­ein­ba­rung, nach der Sie die re­gel­mä­ß­i­gen Kos­ten der Rück­sen­dung zu tra­gen ha­ben, wenn die ge­lie­fer­te Wa­re der be­s­tell­ten ent­spricht und wenn der Preis der zu­rück­zu­sen­den­den Sa­che ei­nen Be­trag von 40 Eu­ro nicht über­s­teigt oder wenn Sie bei ei­nem höhe­ren Preis der Sa­che zum Zeit­punkt des Wi­der­rufs noch nicht die Ge­gen­leis­tung oder ei­ne ver­trag­lich ve­r­ein­bar­te Teil­zah­lung er­bracht ha­ben. An­de­ren­falls ist die Rück­sen­dung für Sie kos­ten­f­rei.

§3 Lie­fe­rung

Die Lie­fe­rung er­folgt in der Re­gel je nach Wunsch mit Rech­nung an den Käu­fer oder durch Be­reit­stel­lung der Wa­re zur Ab­ho­lung in der Buch­hand­lung.
Der Käu­fer kann auch ab­wei­chend von der Rech­nungs­an­schrift ei­ne an­de­re An­schrift als Lie­fe­radres­se (z.B. zu Ge­schenk­zwe­cken) an­ge­ben.
Der Ver­käu­fer ist zu Teil­lie­fe­run­gen be­rech­tigt. Inn­er­halb von Deut­sch­land er­folgt die Lie­fe­rung bei Be­stel­lun­gen über 10 Eu­ro ver­sand­kos­ten­f­rei. An­sons­ten wird ei­ne Ver­sand­kos­ten­pau­scha­le von 1,50 Eu­ro be­rech­net. Aus­lands­ver­sand­kos­ten auf An­fra­ge. Tre­ten Er­eig­nis­se ein, die dem Ver­käu­fer die Lie­fe­rung we­sent­lich er­schwe­ren, so kann sich die Lie­fer­frist in an­ge­mes­se­nem Um­fang ver­län­gern.

§4 Fäl­lig­keit und Zah­lung, Ver­zug

Die der Lie­fe­rung zu­grun­de­lie­gen­de Rech­nung ist oh­ne Ab­zug von Skon­to fäl­lig. Wenn nichts an­de­res ve­r­ein­bart ist, ge­wäh­ren wir ein Zah­lungs­ziel von 14 Ta­gen nach Er­halt der Wa­re. Der Käu­fer kann den Kauf­preis bar, mit­tels EC-Kar­ten­zah­lung, durch Über­wei­sung oder im Last­schrift­ver­fah­ren zah­len.
Der Ver­zug tritt nach den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen ein. Der Käu­fer ge­rät, so­weit er nicht inn­er­halb der ve­r­ein­bar­ten Zah­lungs­zeit nach dem Ka­len­der leis­tet, in Ver­zug. Be­fin­det sich der Käu­fer in Ver­zug, kann der Ver­käu­fer Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 5% über dem je­weils gül­ti­gen Ba­sis­zins­satz der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank ver­lan­gen. Das Recht des Ver­käu­fers, ei­nen nach­weis­ba­ren höhe­ren Scha­den gel­tend zu ma­chen, bleibt hier­von eben­so un­be­rührt wie das Recht des Kun­den, ei­nen nie­d­ri­ge­ren Scha­den nach­zu­wei­sen.

§5 Zu­rück­be­hal­tung, Auf­rech­nung

Ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht kann der Käu­fer nur aus­ü­ben, wenn sein Ge­gen­an­spruch auf dem glei­chen Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht. Ein Recht zur Auf­rech­nung steht dem Kun­den nur zu, wenn sei­ne Ge­gen­an­sprüche rechts­kräf­tig fest­ge­s­tellt, un­be­s­trit­ten oder vom Ver­käu­fer an­er­kannt sind.

§6 Ge­währ­leis­tung und Haf­tung

Liegt ein vom Ver­käu­fer zu ver­t­re­ten­der Man­gel an der Kauf­sa­che vor, so ist der Ver­käu­fer nach sei­ner Wahl zur Män­gel­be­sei­ti­gung oder zur Er­satz­lie­fe­rung be­rech­tigt. Schlägt die Män­gel­be­sei­ti­gung oder Er­satz­lie­fe­rung fehl, so ist der Käu­fer be­rech­tigt, vom Kauf­ver­trag zu­rück­zu­t­re­ten oder Min­de­rung zu ver­lan­gen. Nicht be­s­tell­te oder man­gel­haf­te Wa­re ist vom Käu­fer un­ter ge­nau­er Be­zeich­nung der Wa­re und Art des Feh­lers un­ver­züg­lich an den Ver­käu­fer zu­rück­schi­cken; ei­ne Ko­pie der Rech­nung muss bei­ge­legt wer­den. Die Kos­ten für die Rück­sen­dung von nicht be­s­tell­ter oder man­gel­haf­ter Wa­re wer­den dem Käu­fer in je­dem Fall er­stat­tet (bit­te kei­ne un­f­rei­en Rück­sen­dun­gen). Die Haf­tung des Ver­käu­fers für ver­trag­li­che Pf­licht­ver­let­zun­gen so­wie aus De­likt ist auf Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit be­schränkt. Dies gilt nicht bei Ver­let­zung von Le­ben, Kör­per und Ge­sund­heit des Kun­den, An­sprüchen we­gen der Ver­let­zung von Kar­di­nalpf­lich­ten. In­so­weit haf­tet der Ver­käu­fer für je­den Grad des Ver­schul­dens.

§7 Ei­gen­tums­vor­be­halt

Die ge­lie­fer­te Wa­re bleibt bis zur voll­stän­di­gen Be­zah­lung Ei­gen­tum des Ver­käu­fers.

§8 An­wend­ba­res Recht und Ge­richts­stand

Ist der Käu­fer Kauf­mann, gel­ten fol­gen­de Be­stim­mun­gen: Für die ge­sam­ten Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen Käu­fer und Ver­käu­fer gilt deut­sches Recht un­ter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts. Im Fal­le ei­nes et­wai­gen Wei­ter­ver­kaufs hat der Käu­fer die deut­schen Preis­bin­dungs­vor­schrif­ten zu be­ach­ten. Der Ver­käu­fer ist be­rech­tigt, nach sei­ner Wahl am Ge­richts­stand sei­nes Ge­schäfts­sit­zes oder am all­ge­mei­nen Ge­richts­stand des Käu­fers zu kla­gen.

§9 Da­ten­schutz

Der Ver­käu­fer ist be­rech­tigt, die vom Käu­fer an­ge­ge­be­nen Da­ten elek­tro­nisch zu spei­chern und zu ver­ar­bei­ten. Der Ver­käu­fer ver­wen­det die Da­ten aus­sch­ließ­lich für Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zum Käu­fer.

§10 Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

Soll­ten ein­zel­ne Be­stim­mun­gen des Ver­tra­ges ein­sch­ließ­lich die­ser Re­ge­lun­gen ganz oder teil­wei­se un­wirk­sam sein, oder soll­te der Ver­trag ei­ne Lü­cke ent­hal­ten, bleibt die Wirk­sam­keit der üb­ri­gen Be­stim­mun­gen oder Tei­le sol­cher Be­stim­mun­gen un­be­rührt. An­s­tel­le der un­wirk­sa­men oder feh­len­den Be­stim­mun­gen tre­ten die je­wei­li­gen ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen.